unser gemeinnütziger Verein Naturkatastrophenhilfe im Iran e.V. (Iran Disaster Relief) wurde im August 2012 nach dem großen Erdbeben in der iranischen Provinz Aserbaidschan überwiegend von Österreicherinnen und Österreichern mit iranischer Abstammung in Wien gegründet.

 

Das Ziel war, im Falle einer Naturkatastrophe im Land, den Menschen in Not schnell, unbürokratisch und unabhängig von ihrer Herkunft und Religion kurz- bis langfristig zur Seite zu stehen, um ihr Leid zu mindern und sie beim Wiederaufbau zu unterstützen.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen unserem Verein ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Iran und hier in Österreich zur Verfügung, die einerseits die Spenden aus Österreich je nach Notwendigkeit in Sachleistungen umwandeln und andererseits durch ihre Präsenz vor Ort in den Katastrophengebieten die Verteilung der Hilfsgüter koordinieren und dokumentieren.

 

Der Verein „Naturkatastrophenhilfe im Iran“ ist eine überparteiische und von der iranischen Regierung unabhängige Organisation. Wir verstehen uns als eine Non Government Organisation (NGO).

 

Der Verein kanalisiert und vereint die Unterstützung vieler österreichisch-iranischer Vereine und Organisationen (z.B. Österreichisch-iranische Ärztegesellschaft (AVICENNA), Verein Iranischer Ingenieure/innen in Österreich (VII), Union iranischer Akademiker in Österreich (uia), Iranischer Kulturverein Wien, Ferdowsi-Kulturverein Wien), um die Geld- und Sachspenden gebündelt und gezielt einzusetzen.

 

Seit der Vereinsgründung bei der Erdbebenkatastrophe 2012 (Provinz Aserbaidschan) waren wir bereits bei weiteren Katastrophen aktiv dabei und unterstützten vor Ort nach der Soforthilfe vor allem durch mittelfristige Projektunterstützungen zum Wiederaufbau von Schulen, Krankenhäusern und Werkstätten.

 

Unsere Priorität und primäre Aufmerksamkeit galt der Versorgung von Frauen und Kindern und Hilfestellung für einzelne schwer betroffene Familien beim Wiederaufbau von ihren Geschäften oder Werkstätten, um sie finanziell wieder unabhängig zu machen und verlorene Arbeitsplätze wiederzubeschaffen.